Wenn es um die Auswahl von Babykleidung geht, möchtest du sicherstellen, dass dein Baby nicht nur stylisch, sondern auch sicher und bequem gekleidet ist. Dabei gibt es einige wichtige Kriterien, die Babykleidung unbedingt erfüllen sollte, um deinem Kind das bestmögliche Wohlbefinden zu bieten. In diesem Blogpost erfährst du, auf welche Eigenschaften du beim Kauf von Babykleidung achten solltest und warum diese so wichtig sind.
1. HAUTFREUNDLICHE MATERIALIEN
Die Haut deines Babys ist sehr empfindlich und anfällig für Reizungen. Deshalb ist es wichtig, auf weiche und hautfreundliche Materialien zu achten, die sich angenehm auf der Haut anfühlen. Baumwolle ist zum Beispiel weich und atmungsaktiv und wird von vielen Babys gut vertragen. Auch andere weiche Materialien können sich gut für empfindliche Babyhaut eignen.
Bei empfindlicher Haut kann es außerdem sinnvoll sein, auf atmungsaktive Materialien zu achten und stark wärmespeichernde Stoffe zu vermeiden.
Tipp: Zertifizierungen können zusätzliche Orientierung geben. Der OEKO-TEX® STANDARD 100 kennzeichnet Textilien, die auf Schadstoffe geprüft wurden. GOTS berücksichtigt darüber hinaus ökologische und soziale Anforderungen entlang der Verarbeitungskette.
2. ATMUNGSAKTIVITÄT
Babys können ihre Körpertemperatur noch nicht so gut regulieren wie Erwachsene. Daher sollte Babykleidung atmungsaktiv sein, damit dein Baby nicht überhitzt oder schwitzt. Materialien wie Baumwolle, Leinen oder Lyocell können Feuchtigkeit aufnehmen und eignen sich daher gut für Kleidung, die direkt auf der Haut getragen wird.
Achte darauf: Mehrlagige Kleidung im Zwiebellook hilft dir, die Temperatur deines Babys einfach zu regulieren, indem du bei Bedarf Schichten an- oder ausziehst.
3. BEQUEMLICHKEIT
Babys verbringen den Großteil ihrer Zeit im Liegen oder Schlafen. Daher ist es wichtig, dass die Kleidung bequem und nicht zu eng ist. Vermeide Kleidungsstücke mit engen Bündchen oder kratzigen Etiketten. Elastische Bündchen und weiche Stoffe sorgen dafür, dass sich dein Baby wohlfühlt und frei bewegen kann.
Praktisch: Wickelbodys oder Kleidung mit Druckknöpfen erleichtern dir das An- und Ausziehen – besonders wichtig, wenn es schnell gehen muss oder beim Windelwechseln.
4. SICHERHEIT
Sicherheit ist ein entscheidender Faktor bei Babykleidung. Vermeide Kleidung mit kleinen Knöpfen, Schnüren oder Applikationen, die sich lösen und eine Erstickungsgefahr darstellen könnten. Auch Kapuzen oder lange Bänder können potenziell gefährlich sein, vor allem, wenn das Baby unbeaufsichtigt ist.
Tipp: Achte auf eine saubere Verarbeitung und darauf, dass keine losen Fäden oder störenden Nähte vorhanden sind.
5. EINFACHE PFLEGE
Babykleidung sollte leicht zu waschen und möglichst unkompliziert zu pflegen sein, denn sie wird oft schmutzig – sei es durch Spucken, Sabbern oder volle Windeln. Maschinenwaschbare Kleidung spart dir viel Zeit und Mühe. Feuchtigkeitsregulierende Materialien wie Lyocell können ebenfalls angenehm sein, da sie Feuchtigkeit gut aufnehmen können.
Gut zu wissen: Vermeide Weichspüler, da dieser die empfindliche Babyhaut reizen kann. Ein mildes Waschmittel ohne unnötige Duftstoffe kann eine gute Wahl sein.
6. GRÖSSENANPASSUNG UND PASSFORM
Babys wachsen schnell, weshalb es sinnvoll ist, Kleidung zu kaufen, die etwas „mitwächst“. Kleidung mit elastischen Bündchen oder einstellbaren Trägern sorgt dafür, dass du nicht ständig neue Größen kaufen musst. Zudem ist es ratsam, lieber eine Größe größer zu wählen, damit dein Baby genug Bewegungsfreiheit hat.
Merke: Viele Hersteller bieten Kleidung in Doppelgrößen (z.B. 62/68) an, die über einen längeren Zeitraum passt.
7. SAISONALE ANPASSUNG
Achte darauf, dass die Babykleidung zur jeweiligen Jahreszeit passt. Im Sommer sind leichte, luftige Stoffe wie Baumwolle oder Leinen ideal, während im Winter wärmere Materialien wie Wolle oder Fleece die richtige Wahl sind. Besonders im Winter solltest du darauf achten, dass das Baby warm, aber nicht überhitzt ist.
Extra-Tipp: Schlafsäcke sind eine gute Alternative zu Decken, da sie sicherstellen, dass dein Baby in der Nacht nicht auskühlt.
















